Cultus gGmbH der Landeshauptstadt Dresden  
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Luby-Service   Werkstatt für behinderte Menschen der Cultus gGmbH
  Altleuben 10
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  Wohnanlage Bühlau
  Wohnpark Elsa Fenske
  Haus Löbtau

  Luby-Service (WfbM)

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Leitbild der Werkstatt für behinderte Menschen
„Luby Service“ der Cultus gGmbH


Das Wort „Luby“ stammt aus dem Obersorbischen und bedeutet „lieb, wertvoll“. Unsere Arbeit und die Serviceleistungen unserer Werkstatt mögen von diesen Begriffen geprägt sein.

Wir verstehen die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft als ein Grundrecht eines jeden Menschen, insbesondere derer, deren Möglichkeit zur Teilhabe aufgrund geistiger, seelischer oder körperlicher Einschränkungen nicht, noch nicht wieder oder nicht mehr ohne Unterstützung möglich ist bzw. sein wird.

Diese Unterstützung verwirklichen wir unter dem Dach und dem Leitbild der Cultus gGmbH nach bestem Wissen und Möglichkeiten. Wir streben nach einem Höchstmaß an Professionalität, Aktualität und Kompetenz. Wir erwarten von unseren Mitarbeitern die Bereitschaft, sich fort- und weiterzubilden, für die individuellen Bedürfnisse unserer Beschäftigten und Betreuten passende Lösungen zu finden und ihrer Arbeit mit Engagement und Interesse nachzugehen

Wir fördern die individuelle Entwicklung und Selbstbestimmung unserer Beschäftigten und Betreuten in Werkstatt und Förderbereich. Wir fördern ihr Recht auf betriebliche Mitbestimmung. Wir fördern alle Bestrebungen, die die Teilnahme am allgemeinen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ermöglichen können. Alle Maßnahmen, die wir ergreifen sollen zielgerichtet und am Bedarf unserer Beschäftigten und Betreuten orientiert sein.

Wir gewährleisten die Teilhabe an beruflicher Bildung, am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft jedem Menschen, der entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen unsere Unterstützung sucht. Wir benachteiligen oder bevorzugen niemanden wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder seiner sexuellen Orientierung. Gegenseitigen Respekt verstehen wir als eine Grundvoraussetzung für unsere Arbeit. Dies bedeutet auch, dass wir ein professionelles Maß an Distanz und Nähe zueinander wahren.

Als Dienstleistungswerkstatt steht neben unseren Beschäftigten der Kunde der Werkstatt im Mittelpunkt. Wir betrachten die Arbeit mit und für unsere Kunden als die beste Möglichkeit, jederzeit Normalität, Professionalität und gegenseitigen Respekt zu praktizieren. Dies empfinden wir als einen ersten Schritt in eine inklusive Gesellschaft.

Im Förder- und -Betreuungsbereich unserer Werkstatt stehen das Leben in der Gemeinschaft, Tagesstruktur, das Erlernen lebensnaher Aufgaben und die Erhaltung von Fähigkeiten im Vordergrund. Unsere Betreuten sollen das Alltagsleben und die Möglichkeiten einer innerstädtischen Werkstatt erfahren und nutzen.

Die WfbM ist ein geschützter Raum – wir konzentrieren uns gemeinsam auf unsere Stärken – nicht auf unsere Schwächen. Grenzverletzungen und Übergriffe haben keinen Platz in unserer WfbM. Wir sind ein fester Bestandteil des Gemeinwesens unserer Stadt und offen für alle Interessierten.

Unsere Arbeit ist geprägt von nachhaltigen, ökologischen und betriebswirtschaftlichen Grundsätzen. Mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln möchten wir ein Höchstmaß an individueller Förderung der Beschäftigten und Betreuten, ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit und Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen.


19.11.2013 Aktuelle Version