Projektstart für den Einsatz von "Virtual Reality-Brillen" in der stationären Altenpflege

Am 11.01.2018 begann der offizielle Projektstart für den Einsatz von sogenannten „VR-Brillen“ (auch: Virtual Reality-Brillen) in der stationären Altenpflege.

Unter dieser Bezeichnung versteht man einen vor den Augen angebrachten Bildschirm am Kopf, welcher Bilder und Videos abgeschirmt von der Außenwelt präsentiert. Dadurch wird das Geschehen auf dem Bildschirm realitätsnah wahrgenommen. Neben der Brille erleichtern zwei Controller die Steuerung und mit zusätzlichen Kopfhörern kann für passende Hintergrundmusik und -geräusche gesorgt werden.

Unter der Schirmherrschaft von unserem Kaufmännischen Leiter Falko Nickel entstand die Idee, VR-Brillen in den Pflegeeinrichtungen in der Cultus gGmbH zu erproben und zu nutzen.  Als erste Einrichtung wird das Haus Löbtau G unter der Leitung von Altenpflegefachkraft Tommy Laubner die Einsatzmöglichkeiten testen.

Beim gestrigen Projektstart konnten sich die Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Gabriele Klingner sowie die Hausleiterin Ilona Nagel einen ersten Einblick über Technik und Funktionalität verschaffen. Herr Laubner führte gemeinsam mit unserem EDV-Administrator Sven Thiele einen ersten Probelauf durch und besuchte mit der VR-Brille verschiedenste Orte weltweit.

Das Projekt wurde durch Herrn Nickel dem Heimbeirat der Einrichtung vorgestellt und zukünftige Einsatzfelder in der Pflege wurden besprochen. Beim Einsatz von „Virtual Reality“-Brillen können sich die Senioren zum Beispiel an andere Orte begeben, an denen Sie nie waren oder auch Ihre ehemaligen Heimatorte besuchen. Das Angebot soll sich vor allem an  Bewohner richten, denen es durch eine eingeschränkte Mobilität nicht mehr möglich ist,  Orte außerhalb der Pflegeinrichtung zu besuchen. Zudem kann durch das Abspielen von Videos die reale Welt so ausgeblendet werden, dass zum Beispiel in der Angst- und Schmerztherapie die Empfindungen positiv beeinflusst werden.

Wir freuen uns sehr auf das Projekt und sind gespannt, welche Entwicklungen wir beim Einsatz der Technik bei den Bewohnern beobachten können.