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Stationäre Pflege

In den stationären Pflegeeinrichtungen erfolgt eine individuell benötigte Pflege des Pflegebedürftigen durch qualifiziertes Personal ganztägig nach den Vereinbarungen des Heimvertrages. Stationäre Pflege bedeutet Langzeitpflege. Für die betreuten Menschen, ist das gewählte Pflegezentrum zu einem festen Zuhause geworden, weil es Geborgenheit, Lebensqualität und Lebensfreude bietet. Dank des hauseigenen Notruf-Systems fühlen sich die Bewohner sicher. Dienstleistung, Service und Kompetenz werden in unseren Einrichtungen mit dem Anspruch auf Menschlichkeit in Einklang gebracht.


Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege bietet bei bestätigter Pflegebedürftigkeit die Möglichkeit, vorübergehend (maximal bis 4 Wochen im Kalenderjahr) in eine Kurzzeitpflegeeinrichtung einzuziehen. Dies hilft bei einer Verhinderung der bisher pflegenden Angehörigen, z.B. Urlaub, umfangreicher Renovierung oder einem Krankenhausaufenthalt. Wenn auf Grund einer Krisensituation der Angehörige die Pflege eine Zeitlang nicht leisten kann oder einmal eine Auszeit benötigt, gibt die Kurzzeitpflege die Chance zur Orientierung und einer Entscheidung, ob das Pflegezentrum der richtige Weg für den Pflegebedürftigen ist. Er hat in dieser Phase die Möglichkeit, sich in der Sicherheit der Rund-um-die-Uhr Versorgung zu erholen.


Tagespflege

Die Betreuung und Versorgung der Pflegebedürftigen erfolgen tagsüber in unserer Pflegeeinrichtung. Die geschieht im Rahmen eines Tagesablaufs, der weitgehend selbst gestaltet werden kann. Wir bieten unsere Dienste von Montag bis Freitag jeweils von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr an. Die Tagespflegeeinrichtungen können an einzelnen Tagen oder die ganze Woche über besucht werden. Ein "Probetag" ist möglich. Die Einrichtung bietet: Grund- und Behandlungspflege, Veranstaltungen im Pflegeheim wie Angebote für ältere und einsame, alleinstehende Menschen, Alltagstraining und Freizeitbeschäftigung wie Kochen, Backen, Gymnastik, Basteln, Singen, Spaziergänge und Gruppenfahrten (gegen Entgelt), Medikamentenüberwachung, bei Bedarf auch Hol- und Bringdienst, Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittagessen und Nachmittagskaffee.


Pflege von Menschen mit demenziellen Erkrankungen

Die Dementenbetreuung in unseren Wohn- und Pflegebereichen erfordert viel Wissen, Geduld und Kraft. Der Arzt wird bei Störungen des Gedächtnisses, der Orientierung, der Sprache oder des Denk- und Urteilsvermögens eine sorgfältige diagnostische Untersuchung durchführen. Gegebenenfalls werden weitere spezielle Untersuchungen wie z.B. die Darstellung der Hirndurchblutung oder des Hirnstoffwechsels durchgeführt. Er wird einen individuell abgestimmten Behandlungsplan entwerfen, aufklären und beraten. Die Angaben einer informierten Bezugsperson sind dabei die wichtigste Informationsquelle. In unseren Einrichtungen erfolgt die Betreuung rund um die Uhr durch qualifiziertes Personal nach ärztlicher Anweisung.


Geschütztes Wohnen


Nach §1906 BGB ist die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts bei der Unterbringung Voraussetzung. Eine Unterbringung ist nur zulässig, solange sie zum Wohl des Betreuten erforderlich ist, weil auf Grund einer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung des Betreuten die Gefahr besteht, dass er sich selbst tötet oder erheblichen gesundheitlichen Schaden zufügt, oder eine Untersuchung des Gesundheitszustands, eine Heilbehandlung oder ein ärztlicher Eingriff notwendig ist, ohne die Unterbringung des Betreuten nicht durchgeführt werden kann und der Betreute auf Grund einer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung die Notwendigkeit der Unterbringung nicht erkennen oder nicht nach dieser Einsicht handeln kann.


Wohnheim mit tagesstrukutierendem Angebot

In den Wohngruppen, in denen Menschen mit geistiger Behinderung leben, die keiner Arbeit nachgehen, weil sie z. B. die Anforderungen für eine Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) nicht erfüllen, wird der Tagesablauf in Form von tagesstrukturierenden Aktivitäten gestaltet. Bei diesen Betreuungs- und Förderangeboten übernimmt die Beschäftigungstherapie einen Großteil der Angebote. Am Vormittag sind die behinderten Menschen in verschiedenen Arbeitsgruppen in den Bereichen Ton, Holz, Peddigrohr und textiles und kreatives Gestalten tätig. Der Nachmittag sieht im Wechsel Einzel- und Kleingruppenförderung wie kulturelle Bildung, sportliche und musikalische Betätigung, basale Stimulation oder Koch- und Backkurse vor.
Der Schwerpunkt liegt in der Förderung der elementaren Grundarbeitsfähigkeit bis hin zur WfbM- Fähigkeit und der Integration ins gesellschaftliche Leben.


Wohnen für Werkstattbesucher

Diese Wohnform wird für geistig behinderte Menschen angeboten, die einer Tätigkeit in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder auf dem ersten Arbeitsmarkt nachgehen und eine durch Werktätigkeit geregelte Tagesstrukturierung haben.
Das Wohnhaus für WfbM - Besucher mit zur Zeit 24 Wohnplätzen bietet eine kontinuierliche Betreuung in den Tagesrandstunden und an den Wochenenden an. Das Personal ist nicht dauernd präsent, damit der Bewohner die Möglichkeit hat in allen wichtigen Lebensbereichen selbst initiativ zu sein und Verantwortung zu übernehmen.
Im Wohntrainingsbereich werden zur Zeit 32 Personen in sogenannten Trainingswohnungen auf dem Gelände der Einrichtung betreut. Ziel ist es, Erfahrungen für das selbständige Wohnen zu sammeln unter dem Aspekt der individuellen Rückzugsmöglichkeit und dem gleichzeitigen Zusammenhalt in der Gemeinschaft.


Betreutes Einzelwohnen

Seit Anfang 2002 wurde das Angebot der Wohnstätte um die neue Betreuungsform, des ambulant betreuten Wohnens erweitert. Zur Zeit verfügt die Einrichtung über 15 Betreuungsplätze. Im betreuten Einzelwohnen bewohnt der zu Betreuende eine eigene angemietete Wohnung. Die Betreuungsleistungen beschränken sich auf die Freizeitgestaltung und die Assistenz bei finanziellen und behördlichen Angelegenheiten oder hauswirtschaftlichen Verrichtungen.
Das ambulant betreute Wohnen steht als letztes Bindeglied in der Rehabilitationskette zu einer weitestgehend eigenverantwortlichen Lebensbewältigung im eigenen Wohnraum und ist die Ablösung in ein völlig selbstbestimmtes Leben.


Außenwohngruppen

Die Wohnstätte bietet zur Zeit in drei Außenwohngruppen im unmittelbaren Nahbereich der Einrichtung eine weitestgehend selbständige Lebensführung in einer Wohngemeinschaft an. Jede Wohngemeinschaft besteht aus drei Personen, die über ein Einzelzimmer verfügen und sich Gemeinschaftsräume wie Küche und Bad teilen.
Die Mitglieder der Wohngemeinschaft sind eigenständig für die Organisation und den Ablauf ihres gemeinsamen Lebens und Wohnens verantwortlich.
Betreuungshilfen werden bei der Bewältigung individueller Probleme sowie bei der Orientierung nach Freizeitaktivitäten angeboten. Die Assistenzleistungen des Betreuungspersonals werden bewusst auf ein Minimum begrenzt, weil die Ausgliederung in ein eigenes Wohnverhältnis vorrangiges Ziel ist.


Beschäftigungstherapie

Anliegen der Beschäftigungstherapie ist die Anleitung der Bewohner zur selbständigen Lebensführung. Dies zeichnet sich einerseits durch das Training der Aktivitäten des täglichen Lebens, andererseits durch eine Freizeitpädagogik im Sinne von Kreativitätsförderung, Kulturangeboten und individuellen Bildungsprogrammen aus.
In der Beschäftigungstherapie werden bestimmte Alltags- und Arbeitsvorgänge erprobt und trainiert. Die behinderten Menschen können sich im Rahmen der Beschäftigungstherapie in folgenden Bereichen betätigen:
Kreativgruppe, textiles Gestalten, Tongruppe, Holz- und Peddigrohrgruppe, Tanzgruppe, Hauswirtschaftsgruppe, Behindertensportgruppe, offener Nachmittag, Einzelförderung.


Musiktherapie

Die Wohnstätte bietet unter der Leitung eines Klang- und Musiktherapeuten einmal in der Woche Musiktherapie an. Im Rahmen der Therapie und Freizeitgestaltung wurde eine Band gegründet, welche aus 8 behinderten Menschen besteht. Das 2stündige Repertoire der Gruppe, die zu einschlägigen Veranstaltungen der Einrichtung wie Disko oder Fasching auftritt, reicht vom Kinderlied über Volkslieder bis hin zum Schlager. In ihrer Freizeit haben die behinderten Menschen im Rahmen der Rhythmusgruppe die Möglichkeit Schlagzeug-, Gitarren- oder Klavierunterricht zu nehmen.
Zur Zeit werden 48 Bewohner in Einzel- und Gruppentherapie betreut. Besonders die Elemente der Klang- und Musiktherapie wie: Musik zur Körper- und Raumwahrnehmung, Klangreisen, themenbezogene Musiktherapie, Sitztänze, Übungen der Grob- und Feinmotorik oder Malen nach Musik finden in der Wohnstätte Anwendung.


Snoezelen

Das Wort setzt sich aus den niederländischen Begriffen „snuffeln” (schnüffeln, schnuppern) und „doezelen” (dösen, schlummern) zusammen. Snoezelen bedeutet, die Sinne in lustvoller und anregender Weise in ihrer Tiefe anzusprechen. Gerade bei Menschen mit starken Beeinträchtigungen nimmt das Wahrnehmungstraining einen großen Stellenwert ein. Im Snoezelenzentrum der Wohnstätte kann man im Wasserbett lümmeln, angenehme Musik hören, Lichtreflexe betrachten, sich entspannen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen – zu sich selbst finden. Es erschließt sich eine Interaktion zwischen Raum und Individuum.


Wohnen für Senioren

In der Wohnanlage Bühlau leben 58 ältere, nicht pflegebedürftige Menschen selbstständig in mit eigenem Mobiliar eingerichteten Zwei- Zimmerwohnungen. Die meisten Wohnungen verfügen über einen kleinen Balkon. Die Bewohner haben die Möglichkeit, sich in der Gartenanlage der Einrichtung zu betätigen und diese zu gestalten und zu pflegen Die Seniorinnen und Senioren nutzen ein umfangreiches Serviceangebot. Das reicht von Betreuung und Beratung durch examinierte Pflegekräfte über die hauswirtschaftliche Versorgung wie Wohnungsreinigung und Vollverpflegung bis hin zu kulturellen Begegnungsmöglichkeiten und die Unterstützung in persönlichen Angelegenheiten. An ein mobiles Notrufsystem angeschlossen, kann in der Wohnung jederzeit Hilfe herbeigeholt werden. Viele Menschen entscheiden sich für unsere Einrichtung, weil sie der Einsamkeit und Anonymität einer Mietwohnung entrinnen möchten und unter Gleichgesinnten leben möchten. „Frischen Wind“ bringen die funf Kleinkinder in die Einrichtung, welche hier durch eine Tagesmutter liebevoll betreut werden. Für „jung & alt unter einem Dach“ werden regelmäßig Begegnungsmöglichkeiten geschaffen, die stets für strahlende Augen auf beiden Seiten sorgen. In der Wohnanlage werden nur Menschen ohne Pflegestufe betreut, da sie ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben führen. Bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit ist das Haus behilflich eine Einrichtung mit entsprechendem Leistungsangebot zu vermitteln.
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