Cultus gGmbH der Landeshauptstadt Dresden  
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Wohnanlage Bühlau  Seniorenwohnen/betreutes Wohnen
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Wohnanlage Bühlau
Seniorenwohnen/Betreutes Wohnen
Bautzner Landstraße 108
01324 Dresden
Tel.: 0351/214403-10
Fax: 0351/214403-70
E-Mail:
buehlau@cultus-dresden.de


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Am Standort der heutigen Wohnanlage Bühlau befand sich ursprünglich das 1904 vom Besitzer und Direktor der "Sächsischen Elektrizitätsgesellschaft", Paul Oswald Bachmann (1871 bis 1923) gegründete Sanatorium "Kaiser Barbarossa Bad". 1910 übernahm Medizinalrat Josef Schreck die Leitung. Die Folgen des Ersten Weltkriegs führten zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten so dass 1927 der Kurbetrieb eingestellt wurde. Das frühere Kurbad wurde danach zum Freibad umgebaut. Der 1901 auf Betreiben des Rechnungsrates Greß gegründete "Verein für Sächsische Staatsbeamte", dessen Satzungsziel u.a. der Bau eines Altersheimes für Beamte war, übernahm 1927 einige Gebäude des ehemaligen Sanatoriums. Mit dem Bau der Anlage wurde 1928 begonnen. Der Architekt Ludwig Wirth – ein damaliger Stadtbaudirektor – sah eine offene Bebauung mit kleinen Wohnhäusern vor. Damit unterschied sich die Anlage von der sonst üblichen Bauweise gleichartiger Einrichtungen. Die Gartenanlage und der terrassenförmige Park wurden von den Dresdner Architekten Rose und Bolleck angelegt. Der Teich gehörte ursprünglich zur Lohmühle, der letzten von sieben Wassermühlen an der alten Grundstraße, die vom Trillebach ihren Antrieb erhielten. Die Gesamtanlage in der heutigen Form wurde am 29. April 1929 mit dem Namen "Hedrich-Greß-Heim" eingeweiht. Die neu errichteten Häuser unter Einbeziehung des bereits bestehenden heutigen Verwaltungsgebäudes entstanden nach Plänen von Adolph Greß, an den ein Gedenkstein in der Wohnanlage erinnert. Dr. Hans Hedrich war der zuständige Staatsminister. Bis zum Jahre 1945 übernahm der "Sächsische Staatsbeamtenverein für Wohlfahrtseinrichtungen" das in zwischen in "Hedrich Greß Heim" umbenannte Heim. Nach 1945 wurde die Einrichtung als Unterkunft für Flüchtlinge und Umsiedler genutzt. Drei Jahre nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (1952) erfolgte die Übergabe des Heimes an die Stadt Dresden Referat Sozialwesen und erhielt 1972 den Namen des Arbeiterfunktionärs Otto Buchwitz. Auf Grund seiner bevorzugten Wohngegend diente es überwiegend der Betreuung verdienstvoller Funktionäre der SED. So zogen z. B. 1965 Olga Körner und die Mutter des Chefs der SED-Bezirksleitung Dresden ein.

Seit 2004 wird die Wohnanlage von der Cultus gGmbH der Landeshauptstadt Dresden betrieben. Heute kann jeder Mensch, ungeachtet seiner ethnischen Herkunft, seiner Nationalität, seiner Religion, seines Geschlechts und Alters, unabhängig von der sozialen Stellung, der Weltanschauung, von Krankheiten und Behinderungen die Betreuungs-, Pflege- und Rehabilitätsvielfalt von Cultus nutzen.